Ingo Wiederhold
Magdeburg
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Naturstammhäuser & Blockhäuser
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ÖKOLOGISCHE ARGUMENTE ZUM BAU
VON NATURSTAMMHÄUSERN & BLOCKHÄUSERN

Neben wirtschaftlichen, technischen und gestalterischen Aspekten werden zunehmend ökologische Überlegungen bei der Auswahl von Baustoffen und Bauweisen angestellt. Damit wird auch im Baubereich wirksam, was generell mit Begriffen wie nachhaltige Entwicklung, maßvoller Umgang mit Ressourcen und Kreislaufwirtschaft stärker als früher das menschliche Handeln bestimmt.

Holz ist ein erneuerbarer Baustoff, der nachhaltig zur Verfügung steht

Holz ist nicht nur einer der ältesten Bau- und Werkstoffe, sondern auch ein Baustoff der Zukunft. Die Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft ist in den meisten Ländern eingeführt und wird in wenigen Jahren auch im Rahmen von Zertifizierungsmaßnahmen auf ihre Einhaltung überprüft. Es ist gewährleistet, dass Holz langfristig zur Verfügung steht. Holz wird aus Kohlendioxid (CO2), Wasser und Spurenelementen unter Inanspruchnahme der Sonnenenergie gebildet und wird gewissermaßen am Ende des Lebenszyklusses wieder in die Ausgangsprodukte „zerlegt“. Die dabei freiwerdende Energie kann auch genutzt werden. Holz ist damit ein hervorragendes Beispiel einer Kreislaufwirtschaft und ein noch besseres Beispiel für Solar-Energietechnik.

Holz ist ein Niedrigenergie-Baustoff

Der Aufwand an Energie zur Erzeugung von Holz im Wald und zur Herstellung von Produkten ist ausgesprochen niedrig. Bei Wohnblockhäusern wird für Wand- und Deckenelemente überwiegend Massivholz eingesetzt, dass nicht verleimt ist. Wichtig bei der energetischen Beurteilung von Holz ist auch, dass nur ein Teil der aufgewendeten Energie aus fossilen Energieträgern stammt. In der Holzindustrie wird ein erheblicher Teil der benötigten Energie aus Holzresten und damit aus einem erneuerbaren Energieträger erzeugt. Für den Bau eines Wohnblockhauses werden damit nur wenig fossile und damit endliche Energieträger verbraucht.

Holz ist CO2 neutral und eine CO2-Senke

Da Holz aus CO2 entsteht und genau die gleiche Menge an CO2 beim Verbrennen oder beim biologischem Abbau wieder frei wird, befindet sich der Kohlenstoff im Kreislauf. Durch die Speicherung von Kohlenstoff im Holz wird die CO2-Konzentration in der Atmosphäre gesenkt. Lange Gebrauchsdauer und große Holzmengen ergeben damit sehr positive Wirkungen in der CO2-Problematik.

Holz ist wiederverwertbar

Wohnblockhäuser enthalten viel Holz, das auch überwiegend in großen Abmessungen vorliegt. Gute Konstruktion und Ausführung erlauben, mit wenig chemischen Holzschutz auszukommen. Daher ist es möglich, das Holz nach Gebrauch wieder- bzw. weiterzuverwenden, z.B. als Massivholz oder nach Aufbereitung als Rohstoff für Platten. Die relativ hohen Holzmengen in einem Wohnblockhaus erlauben auch ein einfaches und kostengünstiges Sortieren und Transportieren.

Holz ist Baustoff und Energieträger

Holz kann zuerst als Rohstoff z.B. für Vollholzprodukte verwendet und dann z.B. in Platten recycelt werden. Damit ist ein stofflicher Kreislauf möglich. Schließt sich am Ende stofflicher Kreisläufe eine thermische Nutzung an, erfüllt das Holz in optimaler Weise Anforderungen ökologischen Handelns.

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